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Museum

Mi
27.9.
Freier Eintritt, barrierefrei
11:00-18:00 Uhr

Über uns

Das Kunstmuseum Gelsenkirchen ist offen fĂŒr alle, fördert Vielfalt und KreativitĂ€t und bringt Menschen in Kontakt mit der Kunst vom ausgehenden 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Neben den Bereichen Sammeln, Bewahren und Forschen steht insbesondere das Ausstellen und Vermitteln von Kunst im Mittelpunkt unserer Arbeit. Als Reflexions- und Erlebnisort fĂŒr die breite Öffentlichkeit, ermöglicht das Kunstmuseum Gelsenkirchen neue Einblicke und Begegnungen mit der Kunst auch durch den durchgĂ€ngig kostenfreien Besuch – und dies bereits seit 1962!

Überregional bekannt ist die kinetische Sammlung des Museums, die mit mehr als 80 internationalen Werken die grĂ¶ĂŸte kommunale Sammlung ihrer Art in Deutschland ist. Zu entdecken gibt es aber weit mehr: Highlights der Klassischen Moderne, eine epochenĂŒbergreifende, ĂŒber 3000 BlĂ€tter zĂ€hlende grafische Sammlung, dazu zahlreiche Beispiele der konstruktiv-konkreten Kunst sowie ein gegenwartsbezogenes Ausstellungsprogramm mit internationalen Positionen, die das Kunstmuseum Gelsenkirchen im aktuellen Kunstgeschehen verorten.

Historie

Das Kunstmuseum Gelsenkirchen blickt auf eine vielschichtige und durch engagierte Einzelpersonen geprĂ€gte Geschichte zurĂŒck. Die Stadt begann schon in den 1920er Jahren mit der SammeltĂ€tigkeit, vorrangig von grafischen Arbeiten. Dennoch fehlte zunĂ€chst ein fester Ausstellungsort ebenso wie fachlich geschultes Personal zur Pflege der Sammlung. Die reaktionĂ€re Kulturpolitik des NS-Regimes fĂŒhrte in der Zeit zwischen 1933 und 1945 auch in Gelsenkirchen zu Beschlagnahmungen von Kunstwerken aus stĂ€dtischem Besitz. Nach dem Ende des 2. Weltkriegs verzeichnete das Museum durch kriegsbedingte Zerstörung und ideologisch motivierten Entzug einen Verlust von rund 200 Werken – darunter GemĂ€lde von Lovis Corinth, Max Pechstein und Christian Rohlfs.
Villa Pöppinghaus. Foto: Bestand MuseumVilla Pöppinghaus. Foto: Bestand Museum
Villa Pöppinghaus. Foto: Bestand Museum
Blick auf den Brunnen vor dem Museum in Blickrichtung alte Villa und Übergang Neubau. Foto: StadtA Ge, FS I 7794Blick auf den Brunnen vor dem Museum in Blickrichtung alte Villa und Übergang Neubau. Foto: StadtA Ge, FS I 7794
Blick auf den Brunnen vor dem Museum in Blickrichtung alte Villa und Übergang Neubau. Foto: StadtA Ge, FS I 7794

Mit der Benennung des Kunsthistorikers Dr. Bernd Lasch als Kunstwart begann im Jahr 1950 der systematische Aufbau einer Sammlung auf Basis des noch vorhandenen Bestands. Lasch strukturierte und systematisierte die Sammlung und begann diese besonders im Bereich der klassischen Moderne auszubauen. ZunĂ€chst diente das Heimatmuseum als Ausstellungsort, bis die Stadt die Villa Pöppinghaus in Gelsenkirchen-Buer erwarb. Besonders dem DrĂ€ngen Laschs ist es zu verdanken, dass diese zum Ausstellungsort fĂŒr die stĂ€dtische Kunstsammlung wurde. Nach Laschs Eintritt in den Ruhestand ĂŒbernahm der Leiter der Volkshochschule, Dr. Rainer Kabel, interimistisch seine Aufgaben. Zeitgleich verfĂŒgte die Stadt zusehends ĂŒber weniger Budget fĂŒr den Kunstankauf. Kabel legte in Reaktion darauf den Fokus auf den Ankauf zeitgenössischer Kunst.

Sein Engagement fĂŒhrte zum Aufbau der bis heute umfangreichen und bedeutenden Sammlung Kinetischer Kunst. Mit den wachsenden BestĂ€nden wurde der Raum zur PrĂ€sentation knapper, sodass man schon in den 1960er Jahren an Erweiterungsbauten dachte. Dennoch wurde der Neubau nach den PlĂ€nen des Architekten Albert E. Wittig erst im Jahr 1984 eröffnet. Mit einer glĂ€sernen BrĂŒcke wurde das moderne GebĂ€ude mit der historischen Villa Pöppinghaus verbunden. Bis heute erweitert das Kunstmuseum Gelsenkirchen seine Sammlung, deren große inhaltliche Bandbreite in regelmĂ€ĂŸig wechselnden PrĂ€sentationen zu erleben ist.
Aufnahme von der Eingangsseite des Museums. Foto: StadtA Ge, FS I 7793Aufnahme von der Eingangsseite des Museums. Foto: StadtA Ge, FS I 7793
Aufnahme von der Eingangsseite des Museums. Foto: StadtA Ge, FS I 7793

RuhrKunstMuseen

Das Kunstmuseum Gelsenkirchen ist eines der 21 RuhrKunstMuseen (RKM), die fĂŒr eine einzigartige urbane Museumslandschaft und eine herausragende Dichte an Kunst stehen – vom 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Das Netzwerk RuhrKunstMuseen fördert die Sichtbarkeit und Vermittlung der vielfĂ€ltigen Kunstszene durch gemeinsame Ausstellungen und Projekte, die gleichermaßen Besucher:innen vor Ort und ĂŒberregionale GĂ€ste des Ruhrgebiets adressieren.

Nach gemeinsamen Ausstellungsprojekten wie China 8 (2015) und Kunst und Kohle (2018) entwickeln die RuhrKunstMuseen im Jahr 2023 erstmals eine digitale Ausstellung, welche die Kunstsammlungen aller 21 Standorte öffentlichkeitswirksam vernetzt. Vor Ort tritt das Netzwerk mit stĂ€dteĂŒbergreifenden Vermittlungsprojekten wie RuhrKunstNachbarn oder der Ausstellungsreihe zur Kunst im öffentlichen Raum „Public Art Ruhr“ in Erscheinung.
Logo Ruhr Kunst MuseenLogo Ruhr Kunst Museen

Kunst im Öffentlichen Raum

Kunst ist in Gelsenkirchen nicht nur innerhalb des Museums zu finden, vielmehr bietet die Stadt zahlreiche Werke internationaler KĂŒnstler:innen in Parks, an Straßen, auf PlĂ€tzen, Schulhöfen und vielen weiteren Orten, die die Stadtkultur nachhaltig bereichern. Manch ein Objekt ist dabei sofort als Kunstwerk erkennbar, anderes ist so selbstverstĂ€ndlich in das Stadtbild integriert, dass es gar nicht mehr als solches wahrgenommen wird. Und wieder andere Arbeiten sind im sogenannten zugĂ€nglichen Raum zu finden, z. B. an U-Bahnstationen oder in öffentlichen GebĂ€uden. (Norbert Kricke, Raumplastik, 1960, Foto: StadtA Ge, FS I 10622)
Werk von Norbert Kricke aus MetallstÀben auf einem Sockel. Werk von Norbert Kricke aus MetallstÀben auf einem Sockel.
Kunst im öffentlichen Raum, GĂŒnter Tollmann vor dem Amtsgericht in GelsenkirchenKunst im öffentlichen Raum, GĂŒnter Tollmann vor dem Amtsgericht in Gelsenkirchen

Zum Kennenlernen der Kunst im öffentlichen Raum bieten sich KunstspaziergĂ€nge an. Auf drei unterschiedlichen Routen – zwei zu Fuß, eine per Fahrrad – können mehrere Kunstwerke entdeckt werden. Jede Tour dauert ca. eine Stunde und lĂ€dt dazu ein, genauer hin zu schauen. DafĂŒr sind diese ausgewĂ€hlten Kunstwerke mit QR-Codes versehen, ĂŒber die via Smartphone weitere Informationen abgerufen werden können. FĂŒr die Touren wurde ein eigener Flyer aufgelegt: (GĂŒnter Tollmann, o.T. (Mobile Außenplastik), 1973, Foto: Kunstmuseum Gelsenkirchen)

Team

Museumsleitung
Julia Höner
Telefon: +49 209 169-4377
Sammlungsleitung / stellv. Museumsleitung
Denise Wegener
Telefon: +49 209 169-4179
Leitung Bildung und Vermittlung / stellv. Museumsleitung
Katharina König
Telefon: +49 209 169-4130
Verwaltung
Ursula Brock
Telefon: +49 209 169-4377
FSJ fĂŒr Kultur
Tristan Hoffmann
Telefon: +49 209 169-4134
FSJ fĂŒr Kultur
Leonie Stutzinger
Telefon: +49 209 169-3168
Haustechnik
Zoran Damnjanovic, Efendi Karatas, Harald Wiewiora
Telefon: +49 209 169-4304
Mitarbeiter:innen im Aufsichtsteam
Hatice Bilgin, Thomas Chilek, Ulrike DellbrĂŒgge, Susanne Erdmann, Sandra Gerigk, Gudrun Hannig, Sabina Jeglorz, Yesim Klein, Sieglinde Köpsell, Angelika Neunzig, Michael Nowak, Elisabeth Nowakowski, Ulrike Rauch, Frank Schefer, Sabine Wyrwoll, Anja Webelsiep
Telefon: +49 209 169-4361

Info

Kontakt
Anschrift:
Kunstmuseum Gelsenkirchen
Horster Str. 5-7
D-45897 Gelsenkirchen
Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag von 11:00 - 18:00 Uhr

Freier Eintritt, barrierefrei

Mit der Bahn

Linie 301 (Buer Rath. / Kunstmuseum)

Linie 302 (Buer Rathaus)

Mit dem Auto

Hinter dem Museum befindet sich ein kostenpflichtiger Parkplatz (Breddestraße).